Wir berichten

26. April 2020

Der Maimonat 2020 im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe


Initiative für den Maimonat (Fotomontage: SAL)

SAL. Weil all das nicht möglich ist, was Menschen im Mai auf der Liebfrauenhöhe suchen und schätzen – feierlicher Maibeginn und Maischluss mit Lichterprozession, Maiandachten mit Marienliedern, Maikaffee und Maisingen – bieten die Marienschwestern eine neue Initiative an: „Eine Rose für Maria“. Das dahinter stehende Anliegen ist es, dem Vertrauen und der Liebe zur Gottesmutter einen der gegenwärtigen Situation angepassten Ausdruck zu ermöglichen und vielen Menschen das stellvertretende Gebet zuzusichern.

Weiterlesen ...

8. April 2020

Liebesbündnis in der Corona-Zeit

Pater Ludwig Güthlein, Bewegungsleiter der deutschen Schönstattbewegung schreibt:

Liebe Mitglieder und Freunde der Schönstatt-Bewegung,

viele Gottesdienste prägen die Kar- und Osterwoche. In diesem Jahr ist das Internet zum Mittel der Verbundenheit geworden. Gemeinsames Beten und Glauben ist ja immer eine Wirklichkeit, die uns verbindet über alle äußeren Möglichkeiten und Grenzen hinweg. Jetzt wird uns das durch die Umstände besonders zum Bewusstsein gebracht.

Das Liebesbündnis mit der Gottesmutter in Schönstatt haben wir immer als geistliche Verbundenheit untereinander gelebt. In der Not des Zweiten Weltkriegs hat unser Gründer Pater Kentenich auch das Wort Schicksalsverwobenheit gebraucht. Wir erleben eine weltweite Vernetztheit und Verwobenheit gerade in der Dynamik der Corona-Krise. Die geistliche Dimensionen unseres Miteinanders als Menschen und Kinder Gottes geht viel tiefer. Die ganze Situation ist eine gewaltige Einladung Gottes, unser Leben zum Gebet füreinander und miteinander werden zu lassen.

Der 18. April und der 18. Mai wollen für uns zu einer Antwort werden in einem vertieften „Liebesbündnis in der Corona-Krise“. 

Weiterlesen ...

7. April 2020

Deutschland betet gemeinsam

Auf der Internetseite der deutschen Schönstattbewegung befindet sich folgende wichtige Nachricht:

Hbre. „In einer Zeit wie dieser, muss ein Ruck durch unser Land gehen. Wie wäre es, wenn sich Hunderttausende in Deutschland zeitgleich zum Gebet versammeln würden?“, heißt es auf der Internetseite deutschlandbetetgemeinsam.de.
Am Mittwoch, den 8. April, beginnt das jüdische Pessachfest. Das Volk Israel denkt daran, wie Gott es durch Plagen hindurch aus der Gefangenschaft befreit hat. Auch die Schönstatt-Bewegung ruft dazu auf, an diesem Tag von 17:00 bis 18:30 Uhr gemeinsam zu beten: für Kranke und Gesunde, für alle, die jetzt wichtige Dienste leisten. Für unser Land! Wir beten gemeinsam! Online! Aus unseren Häusern und Wohnungen! Verbundenheit statt Isolation - Hoffnung statt Angst. Unser Land braucht Gottes Hilfe und wir wollen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen.

Sind Sie dabei?

Auf der Liebfrauenhöhe sind wir dabei!

Weiterlesen ...

5. April 2020

Palmsonntag 2020 - Was immer noch geht, wenn vieles nicht mehr geht


Palmzweige in der Krönungskirche

Am Palmsonntag ist es Tradition, dass der Gottesdienst mit einer Palmprozession beginnt. Dies ist ein Nacherleben des Einzugs Jesu nach Jerusalem, bei dem die Menschen ihn mit Palmen begrüßten und ihm huldigten. Wie die Israeliten damals wollen wir Jesus huldigen und mit ihm gehen. Die  Palmzweige werden zu Beginn des Gottesdienstes gesegnet und später zu Hause am Kreuz angebracht. Sie bringen Segen in die Häuser.

Kleine Palmbüschel zum Mitnehmen

In diesem Jahr kann leider aufgrund der Krisensituation keine Palmprozession und kein öffentlicher Gottesdienst sein. Was jedoch immer noch geht, wenn kein gemeinsamer Gottesdienst möglich ist, sind kleine Zeichen des stellvertretenden Betens und des Segens.

Weiterlesen ...

2. April 2020

Initiative „Volle Kirche“ im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe


Die leeren Bänke sind Ideengeber für die Initiative
„Volle Kirche“ der Marienschwestern (Foto: SAL)

SAL. Dass keine Gottesdienste und kein gemeinsames Gebet stattfinden dürfen, empfinden viele Menschen sehr schmerzlich und leiden darunter. Die Karwoche und vor allem „Ostern ohne Gottesdienste – unvorstellbar“, „Eucharistiefasten“ über die Fastenzeit hinaus, das ist hart. Die Marienschwestern auf der Liebfrauenhöhe können als geschlossene Gemeinschaft noch täglich die heilige Messe feiern. Sie praktizieren dies ganz bewusst als stellvertretendes Tun. In der großen Krönungskirche ist Platz für alle, die die Schwestern täglich geistig mitbringen, ins Herz Jesu, des Erlösers, und ins Herz seiner Mutter Maria einschreiben. So ist die Kirche – trotz leerer Bänke – täglich voll.

Weiterlesen ...