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Kinder-Rosenkranz - Kinder und Erwachsene sind "ganz dabei"

SMAH. Rund 80 Besucher aus nah und fern finden sich an diesem sonnenüberstrahlten Nachmittag zum Kinder-Rosenkranz im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe ein. „Ich war schon da bei Maria und Josef. – Und ich war der Esel“, sprudelt ein Junge heraus, als er im Foyer des Schönstatt-Zentrums bei der Begrüßung einen bunten Rosenkranz bekommt. Tatsächlich kommen zum Kinder-Rosenkranz viele Familien, die mit ihren Kindern bereits bei den „10 Minuten an der Krippe“ und bei der Kinder-Maiandacht waren. „Wir kommen gern, weil wir spüren, hier sind unsere Kinder ganz interessiert dabei“, sagt ein Vater aus der Nähe von Freudenstadt.


"Einfach spitze, dass du da bist!" singen alle begeistert


Das Vaterunser wird mit Bewegungen gebetet

Dichte Atmosphäre

Nicht nur die Kinder, auch die Eltern sind beim Kinder-Rosenkranz ganz interessiert dabei. Sie singen mit, machen die Bewegungen mit und beten vor allem das „Vaterunser“ hörbar mit. So entsteht gleich zu Beginn eine dichte Atmosphäre.

„Der Engel sagt Maria, dass sie ein ganz heiliges Kind bekommt“, bringt Benedikt aus Hirrlingen eifrig ein, als die Bilder zu den verschiedenen Rosenkranzgeheimnissen betrachtet werden. Für jedes Rosenkranzgesätz wird ein „Gegrüßet seist du, Maria“ gebetet und Maria eine Rose geschenkt. Die Kinder sind sehr darauf bedacht, jeweils die entsprechende Perle des bunten Rosenkranzes dazu festzuhalten.

Rosen sagen „Dankeschön“

Die Rosen-Prozession durch die Kirche, bei der alle Kinder ihre mitgebrachten Rosen tragen und am Ende der Gottesmutter schenken, ist gute Tradition, die nicht fehlen darf. „Die Rosen mussten natürlich rosa sein“, erklärt eine Mutter, deren beide Töchter stolz ihre mitgebrachten Blumen tragen, um sie Maria zu schenken. „Mit einer Rose sagen wir Dankeschön“, heißt es in der Feier. „Danke, Maria, dass du immer für uns da bist. Danke, dass du uns Jesus gebracht hast.“

In den kommenden Tagen erinnern die Blumen nicht nur Maria, sondern auch die Kirchenbesucher an die Familien und ihre Kinder und regen zum Gebet für sie an.


Die Rosenprozession bereitet Freude


Die Kinder schenken ihre Rosen Maria

Wir haben hier gute Erfahrungen gemacht

„Unsere Tochter hat ein Prinzessinnen-Bett“, erklärt stolz Herr B., „der Rosenkranz wird gleich heute Abend an eine Kugel am Bett gehängt.“ „Wie groß ist Ihre Kapelle?“, interessiert sich ein Ehepaar bei der Begegnung im Speisesaal. „Wir haben hier so gute Erfahrungen gemacht. Unsere Tochter ist noch nicht getauft, wir würden zur Tauffeier gerne hierher kommen."

„Wir haben die Einladung zu den '10 Minuten an der Krippe‘ schon mitgenommen“, verabschieden sich dankbar viele Familien. Und Ehepaar N. aus Freudenstadt, die im September nicht zum Familiengottesdienst kommen konnten, betont: „Aber im November sind wir wieder dabei, vielleicht auch beim Tag zu zweit.“

Der Tag zu zweit am 28. Oktober, der Familiengottesdienst am 18. November und die Advents-Wochenenden für Familien mit Kindern sind die nächsten Gelegenheiten, um mit der ganzen Familie Freude am Glauben zu erleben. Einladungsflyer


Bilder veranschaulichen die Rosenkranzgeheimnisse


Bei Kaffee und Kuchen gibt es Begegnungsmöglichkeit

Alle Bilder: AT Carten