Sie sind hier

Ein Zeichen - Erneuerung der Marienweihe


Prozession zum Heiligtum

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Sonntag rund 200 Besucher zur Erneuerung der Marienweihe der Diözese in die Krönungskirche. "Verbunden mit Maria dürfen wir unser Leben leben", sagte Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker, der kurzfristig für Weihbischof Dr. Johannes Kreidler einsprang, bei der Eröffnung der Feier. Die Pflege der Verbundenheit mit Maria, das ist der Sinn der jährlichen Erinnerung und Erneuerung der Marienweihe der Diözese.

 


Dr. Scharfenecker
zeigt die Geschichte auf

 

Ein Zeichen der Zugehörigkeit zu Gott und zu Maria

Durch einen Blick in die Geschichte zeigte Dr. Scharfenecker auf, wie es zur Marienweihe der Diözese kam und welche Bedeutung sie für heute hat. "Am Rosenkranzfest im Kriegsjahr 1943, also vor 75 Jahren, stellten sich die Gemeinden der Diözese Rottenburg unter den Schutz Mariens. Bischof Joannes Baptista Sproll, vom Nationalsozialistischen Regime des Landes verwiesen, hatte zur Marienweihe aufgerufen. Es war damals ein Zeichen der Diözese, wem sie sich mit ihren Gläubigen zugehörig fühlte und zugehörig wusste: nicht dem Nationalsozialistischen Regime, sondern dem Dreifaltigen Gott und auch der Gottesmutter."

 

 

 

 


Das Weihegebet vom 3.Oktober 1943 wird gebetet

Nöte haben heute ein anderes Gesicht

1943 war Kriegszeit - Notzeit. Heute haben die Nöte ein anderes Gesicht: die Angst, sich zu blamieren, die Angst, am eigenen Leben vorbeizuleben, die Not der Krankheit, die Not ständiger Überforderung ... "Maria kann uns Vorbild und Leitbild in der Bewältigung unserer Nöte und Schmerzen sein", betonte Dr. Scharfenecker. "Maria weiß um die Nöte der Menschen. Sie hat selbst Not und Schmerzen erfahren. Sie hat uns liebevoll im Blick. Ihr können wir uns anvertrauen."

 

 

 


Abschlussgebet bei strahlendem Sonnenschein

Prozession im goldenen Herbst

"Man hätte schon früher ins Freie sollen", meint Herr F., der wie viele andere Besucher, die anschließende Prozession im goldenen Herbst genießt. Es ist schon Tradition  geworden, dass bei dieser Marienfeier der Weg ins Heiligtum führt, wo das Liebesbündnis für die Menschen in unserem Land erneuert wird.
Anschließend gibt es im Speisesaal bei Kaffee und Kuchen frohe Gesichter und viele gute Gespräche.

 

Fotos: AT Carten

 

 


Begegnung im Speisesaal