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Ein Regenbogen steht über dem Kentenich-Jahr

Text: SMAH  Fotos: MJG  Beim Auftakt zum Kentenich-Jahr war auf der Liebfrauenhöhe ein Regenbogen das Zeichen des Himmels.

Die Besucher springen spontan zu den Fenstern in der Halle und staunen über den immer stärker werdenden und zum Schluss sogar doppelten Regenbogen. Sie freuen sich und nehmen es als Bestätigung, dass der Himmel mit der Schönstatt-Familie ist und das Kentenich-Jahr im Zeichen des Bundes gesegnet sein wird.

Zur Begrüßung finden sich rund hundert Besucher in der Halle des Schönstatt-Zentrums ein. Strahlende Gesichter und froher Austausch zeigen die Vorfreude auf ein großes Jahr.

Pfarrer Klaus Rennemann begrüßt und weist auf den Sinn des Kentenich-Jahres hin: 2018 begeht die Schönstattfamilie den 50. Jahrestag des Heimgangs von Pater Kentenich. Ein Jahr lang steht der Gründer im Mittelpunkt: sein Denken, seine interessante und vielfältige Biographie und die Antworten, die er auf die Herausforderungen von Kirche und Welt zu geben hat.


Die singenden Junmänner
"Kennste nich Kentenich"

"Kennste nicht Kentenich" heißt das Lied, mit dem drei junge Männer Interesse wecken und Stimmung in die Runde bringen.
Raphael Schlecht, der Texter und Komponist erklärt, wie dieses Lied entstanden ist: Bei einem  Aufenthalt in Bolivien unterhielt er sich mit einem anderen deutschen jungen Mann aus dem Rheinland immer wieder über Fußball. Wiederholt fragte er "Kennste nicht den? Kennste nicht den?" Wieder in Deutschland angekommen merkte Schlechter, wie wenig seine Kameraden Pater Kentenich kennen. Das war Anstoß zu seinem stimmungsmachenden Lied mit klarer Botschaft: Pater Kentenich muss man kennen!

In Kleingruppen gehen die Besucher  den Spuren Pater Kentenichs auf der Liebfrauenhöhe nach.  Herr Pfarrer Renneman, Monika Hauser, Schwester M. Andita Potthast und Schwester M. Annjetta Hirscher führen in Erlebnisse mit Pater Kentenich ein an den Orten beim Heiligtum, im Mütterzimmer und im Gründerzimmer.


Sr. M. Andita Potthast im Gründerzimmer


Sr. M. Annjetta Hirscher vor dem Heiligtum


Pfr. Rennemann im Heiligtum


Monika Hauser im Mütter-Zimmer

Dabei stellten sie jeweils den Bezug zum persönlichen Leben her und geben Impulse mit auf den Weg. "Ich bin froh, dass ich gekommen bin, an jeder Station nahm ich wertvolle Impulse mit." sagt eine Frau aus Spaichingen.
Besonders ansprechend ist das Gründerwort, das Herr Pfarrer Rennemann im Gottesdienst als I-Tüpfelchen auf den Tag setzt:


Pfr. Rennemann in der Krönungskirche
 

"Meine liebe Schwäbische Schönstattfamilie! ...

Sodann erwarten Sie von diesem Ihrem Heiligtum in besonderer Weise Gründergnade, Gründernähe Gründersendung."

Ich schließe mit dem schlichten Gruß und der aufrichtigen Beteuerung:

Es bleibt dabei, wir bleiben treu!
Es lebe die schwäbische Treue!
Es lebe die schwäbische Initiative!
Es lebe die schwäbische Hochgemutheit!
Es lebe die schwäbische Opferkraft!"

Der Regenbogen ist das bestätigende Zeichen, mit dem die Besucher zuversichtlich wieder in den Alltag gehen. Es steht fest: Das Mitgründer-Heiligtum auf der Liebfrauenhöhe ist gerade im Kentenich-Jahr eine Wallfahrt wert.