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Besinnungstag "Das Plus des Christseins leben"


Pfarrer Klaus Rennemann beim Vortrag

"Das kann ich nicht verstehen, das kann ich nicht verstehen", so kommt eine Frau am Ende des Besinnungstages aufgeregt zur Schwester an den Empfang. Sie ist schon gespannt, welche Beschwerde nun kommt. Dann fährt die Frau fort: "Das kann ich nicht verstehen, dass Pater Kentenich noch nicht heiliggesprochen ist." - Diese Überzeugung hat sie beim Besinnungstag gewonnen.

 

Dort wird die interessante Biographie Pater Kentenichs in den Blick genommen, denn 2017/2018 ist ein Kentenich-Jahr. Das besondere Jahr geht bis zum 15. September 2018, an dem sich sein Todestag zum 50. Mal jährt.

 

Beim ersten Besinnungstag kommen die rund 120 Teilnehmer mit Bussen aus Albstadt, Waldbronn und Metzingen. Einzelne Wallfahrer sind an allen Tagen willkommen.

 


Beim Vortrag in der Aula

"Aus welchem Holz ist Pater Kentenich?", so fragt Pfarrer Klaus Rennemann, Diözesanleiter der Schönstattbewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu Beginn seines Vortrages. Er bringt verschiedene Momentaufnahmen aus dem Leben Pater Kentenichs und zeigt auf, wie standfest er im Glauben war. Zugleich regt Pfarrer Rennemann an, das eigene Leben und die persönliche Berufung in den Blick zu nehmen. "Ich bin berufen", sagt eine Frau strahlend. "Das ist mein Satz und mein Gewinn, den ich heute mitnehme."

Der Tag gibt einen umfassenden Einblick in das Leben von Pater Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung. Er verstand es, alles in Verbindung mit Gott zu bringen. Auch hinter Ungerechtigkeiten und Leid entdeckte er Gott, der hinter allem und über allem steht. Das beeindruckte.

 


Heilige Messe

 

"Wer hat diese Kirche entworfen?", fragt eine Frau, die zum ersten Mal auf die Liebfrauenhöhe kommt. "Sie ist faszinierend, die vielen Glasfenster und die Farben ... Man muss einfach in die Kirche sitzen und wird gleich in eine andere Welt hineingenommen."

 

Eine andere Teilnehmerin sagt: "Einfach an den Tisch sitzen dürfen und hinterher keine Geschirrberge spülen müssen, schon allein das ist ein Genuss." Das gute Essen ist die "Grundlage" für die Gnade, denn Gnade baut auf der Natur auf.

 


Prozession zum Heiligtum

 

 

 

Im Kreuzweggebet am Nachmittag wird das Leiden Jesu mit dem Leben Pater Kentenichs verglichen. Es herrscht eine dichte Gebetsatmosphäre, so dass die Teilnehmer anschließend ganz still zur abschließenden Prozession zur Gnadenkapelle gehen.

 

"Das Gesamtpaket stimmt", bestätigt einen Frau, die erstmals beim Besinnungstag ist - und ein Herr, ebenfalls zum ersten Mal auf der Liebfrauenhöhe, gibt das beste Lob: "Ich komme nächstes Jahr wieder!".

 

 

 

Weitere Besinnungstage zum Thema "Das Plus des Christseins leben" sind am 6./7./8./13. und 15. März. Wir laden herzlich dazu ein.

 

Impressionen vom Besinnungstag


Begrüßung durch Schwester M. Annjetta Hirscher


Ankommen bei Kaffee und Brezeln

 

 

 


Gemütlicher Nachmittagskaffee


Lichtchen entzünden bei der Gottesmutter


Abschlussgebet beim Heiligtum