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Das Marienbild Schönstatts


Gnadenbild im Urheiligtum - Foto: schoenstatt-office 2014

Das Gnadenbild Schönstatts ist ein kostbares Bild. Nicht zunächst wegen seines künstlerischen Wertes, sondern durch die Glaubenserfahrung vieler Beter, die das Bild lieb gewonnen haben, die gerade durch dieses Bild etwas von der Liebe und Nähe Gottes spüren.

Maria schaut jeden Betrachter ganz persönlich an. Millionen von Menschen haben durch dieses Bild erfahren:
In den Augen Gottes und der Gottesmutter bin ich kostbar und wertvoll.

 

Vom italienische Maler Luigi Crosio 1898 gemalt, gelangt 1915 eine Kopie des Bildes "Zuflucht der Sünder" von einem Trödlerladen in Freiburg ins Urheiligtum in Schönstatt. Mit der wachsenden Schönstatt-Bewegung ist es nach und nach in der ganzen Welt verbreitet worden.

 

 

 


Schönstatt-Heiligtum auf der Liebfrauenhöhe

 

 

In über 200 originalgetreuen Schönstatt-Heiligtümern in der ganzen Welt ist das Gnadenbild zu finden.

 

 


Bildstöckchen am Waldrand der Liebfrauenhöhe

 

 

 

 

 

 

Viele Bildstöckchen und kleine Kapellchen auf der ganzen Welt geben Zeugnis von der Liebe des Volkes zur Gottesmutter von Schönstatt.

 


Pilgerheiligtum - Foto: Jedeke

 
 
 
 

In Tausenden von Pilgerheiligtümern besucht Maria mit ihrem Kind weltweit Familien und bringt den Segen Gottes in die Wohnungen und Häuser.

 

 

Der Titel des Marienbildes

 

Wer einen Menschen kennen lernen möchte, fragt nach seinem Namen.
"Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt", mit diesem Namen wird Maria in Schönstatt geliebt und verehrt.

"Ist ‚Dreimal Wunderbar‘ nicht übertrieben, würde ‘wunderbar‘ nicht reichen?", fragte eine Frau.

Wenn Menschen sich diesen Titel ausgesucht hätten, wäre er wirklich übertrieben. Doch dieser Name ist in der Geschichte Schönstatts langsam gewachsen. Wer diese Geschichte kennt, versteht den Namen und beginnt ihn zu lieben.

 

Dreimal Wunderbare Mutter


Urheiligtum vor 1934

Der Titel "Mater ter admirabilis" (Dreimal Wunderbare Mutter) geht auf den Jesuitenpater Jakob Rem (1546-1618) zurück. Durch ihn kam es in Ingolstadt zur Gründung der Marianischen Kongregation. In der Zeit der Reformation trugen die Mitglieder dieser Vereinigung Wesentliches zur religiösen Erneuerung Süddeutschlands bei.

Pater Rem erkannte beim Beten der Lauretanischen Litanei, dass Maria die Anrufung „Wunderbare Mutter“ besonders gern hat und ließ sie von da an immer dreimal wiederholen. Später wurde das dreimalige Wiederholen durch die Anrufung „Dreimal Wunderbare Mutter“ ersetzt. So kam es zu dem Titel "Dreimal Wunderbare Mutter“.

Die jungen Studenten in Schönstatt träumten davon, dass von ihrer Kongregation einmal eine Erneuerungsbewegung in die Kirche ausgeht, wie damals von Ingolstadt. Sie übernahmen den Namen von Ingolstadt und fügten zur Unterscheidung bei: Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt.

 

Dreimal Wunderbare Königin


Krone im Urheiligtum - Foto: schoenstatt-office 2014

1939  - Ausbruch des zweiten Weltkrieges

Pater Kentenich ahnte, dass durch den Nationalsozialismus viel Unheil geschehen würde. Zum 25jährigen Schönstatt-Jubiläum, am 18. Oktober 1939, dankte er der Gottesmutter für alle Gnaden und allen Segen, den sie in 25 Jahren vom Urheiligtum aus schenkte. Als Zeichen des Dankes überreichte er Maria eine goldene Krone.

Er wollte sich nicht hinter den Führer Hitler stellen, er erwählte bewusst die Gottesmutter zu seiner und der Schönstatt-Familie Führerin, zur Königin.

Maria hat sich als Führerin wirklich königlich erwiesen. Sie hat gesorgt, dass Pater Kentenich nach über drei Jahren im KZ Dachau an Leib und Seele heil nach Schönstatt zurück kam. - Sie hat gesorgt, dass der Gnadenort Schönstatt und vor allem das Urheiligtum vor Schaden bewahrt blieb.

 

Dreimal Wunderbare Siegerin


Gnadenbild in der Krönungskirche

Pater Kentenich wurde zunächst von der Kirche nicht verstanden. Um zu prüfen, ob das Schönstattwerk ein Gotteswerk ist, wurde Pater Kentenich ins Exil in die USA geschickt. Nach 14 Jahren wurde Pater Kentenich von Papst Paul VI. rehabilitiert und konnte nach Schönstatt zurückkehren.

Als Pater Kentenich vom 28. Mai. bis 2.Juni 1966 zum zweiten Mal die Liebfrauenhöhe besuchte, war er sehr beeindruckt vom Wirken Gottes und der Gottesmutter. Als er 1951 Deutschland verließ, gab es die Liebfrauenhöhe noch nicht. Bei seinem Besuch konnte er das rege Leben wahrnehmen und sogar die erste Kirche im Raum Schönstatts weltweit - die Krönungskirche - besuchen.

Pater Kentenich ermutigte:
"In einer Zeit, in der man der Gottesmutter gerne die Krone vom Haupt und das Zepter aus der Hand nehmen möchte, in dieser Zeit wollen wir den Mut haben, immer Zeugnis abzulegen für die Gottesmutter... Unerschütterlich vertrauen wir auf deine königliche Macht, auf deine königliche Liebe, auf deine königliche Weisheit. "

 

Am Ende seines Besuches, am 2. Juni 1966, proklamierte Pater Kentenich in der Krönungskirche die Gottesmutter zur "Siegerin":


Siegerin in der Krönungskirche auf der Liebfrauenhöhe

„Haben wir bisher Stück für Stück die Anrufung wachsen lassen:
Dreimal Wunderbare Mutter!
Dreimal Wunderbare Königin von Schönstatt!
So wollen wir, um ihr ein Denkmal zu setzen,
sie von nun an anrufen als die

Dreimal Wunderbare Mutter,
Königin und Siegerin von Schönstatt."

 

"Siegerin" - ein kleines Wort, mit Überzeugung und Vertrauen gesprochen - voll Wirkung bis heute.
Maria hat sich in der gesamten Schönstattbewegung als Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin erwiesen. Deshalb bekommt sie immer wieder aus Dankbarkeit und im Vertrauen auf ihr weiteres Mitgehen eine Krone geschenkt. Wir vertrauen:

 

Maria ist der große Missionar. Sie wird Wunder wirken.

 


Pater Kentenich in der Eingangshalle
des Schönstatt-Zentrums Liebfrauenhöhe

Glaubenszeugnis

 

In Milwaukee sagte Pater Kentenich:

"Alles, was ich den letzten Jahren hier erfahren,
alles also, was ich in der Arbeit für Schönstatt und die Gottesmutter habe erfahren dürfen,
das möchte ich jetzt in das eine Wort kleiden:
"Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt!"

Das ist für mich das liebste Wort, das wichtigste Wort und das ist das wuchtigste Wort.

Das liebste Wort: Was aus uns geworden und was durch uns geworden, alles ist durch die Gottesmutter geworden.
All das klingt nun mit in dem einen Worte: Mater ter admirabilis."

 
 


Foto: schoenstatt-office 2014

Eine Frau bezeugt:
"Maria erlebe ich als eine wunderbare Mutter, eine Mutter, die sich für mich ganz persönlich interessiert und mir mit ihrem liebenden Blick nachgeht.
Schon oft habe ich ihre Hilfe erfahren und mich in vielen Kleinigkeiten des Alltags von ihr beschenkt erlebt. Sie ist großzügig und schenkt königlich.
In scheinbar ausweglosen Situationen durfte ich erleben, dass Maria Siegerin ist. Sie hat Möglichkeiten im Blick, an die wir gar nicht denken. Sie ist mächtig zu helfen.
Den Namen "Dreimal Wunderbare Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt" lernte ich lieben durch die Situationen, in denen ich die Nähe, Sorge und Hilfe der Gottesmutter erfuhr." X.